Picasso im Geissenstall

Was passiert, wenn ein ambitionierter Künstler aus der Stadt mit Pinsel, Palette und einem Hang zur Übertreibung auf eine ordnungsliebende Bäuerin trifft? Eine Bäuerin, deren Geissenmilch nicht nur frisch, sondern auch überraschend wirksam ist?

Mitten im Stallidyll, zwischen Heugabeln, Hufabdrücken und einer Portion Ziegenkäse, entsteht ein Kunstwerk. Eines, das – zumindest in der Theorie – bis nach New York ins MoMa reichen soll. Doch bevor es so weit ist, prallen Welten aufeinander: Moderne Kunst trifft auf rustikale Realität.

Und irgendwo dazwischen schleichen eine Kunstdiebin und ihr schmerzgeplagter Komplize durchs Geschehen. Ihr Ziel: das neue «Opus Magnum» stehlen.

Seien Sie gespannt, wie eine Expertin aus Zürich das Bild bewertet – ein Werk, das in seiner brachial-intuitiven Farbgebung irgendwo zwischen Expressionismus und Stallimpression liegt.

Dieses spritzige Lustspiel voller Pointen, Pinselstriche und Pannen stellt eine Frage, die sich vielleicht auch Picasso gestellt hätte: Kann Genialität aus Versehen passieren – und wenn ja, wer kriegt dann den Applaus?